Peter Wittlin, Basel

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programmierbarer Taschenrechner TI 59
TI59

Beim Amateurfunk ist es unerlässlich, zahlreiche Berechnungen durchführen zu müssen, wobei ein nur mit den Grundoperationen ausgestatteter Rechner nur bedingt brauchbar ist. So kam es, dass ich mir damals einen technisch- wissenschaftlichen Rechner zugelegt habe, der schon bald durch den TI-59 von Texas Instruments (programmierbar) abgelöst wurde. Dabei kam es dann zwangsläufig zu meinen ersten Programmiergehversuchen. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch Höramateur (seit 1974) mit dem Call-Sign HE9ABZ.
   Für weitere Informationen können einige der Bilder angeklickt werden.

PET 2001

Eines Tages kam dann ein Freund von mir mit einem PET 2001 bei mir vorbei. Er wollte einen auf Kassetten befindlichen Basic-Kurs vom Englischen ins Deutsche übersetzt haben. Ich versuchte ihm klar zu machen, dass ich nicht über die dazu notwendigen Kenntnisse verfügte. "Das kannst Du schon!" meinte er dazu nur. Vier Wochen später war es dann so weit; es stellte sich heraus, dass das Ganze gar nicht so schwierig war.

TRS 80

Danach bekam ich dann als Dankeschön einen TRS 80 für ein halbes Jahr zur Verfügung gestellt. Das war die Zeit, wo ich mit Basic, der damals am weitesten verbreiteten Programmiersprache, überhaupt erst so richtig vertraut wurde.

Sharp PC 1211
PC 1211

Mein erster eigener Computer war dann ein PC-1211 von Sharp. Die Möglichkeiten waren natürlich sehr begrenzt - aber immerhin, dieses Gerät wird von mir auch heute noch als besonders komfortabler Taschenrechner benutzt.

C64

Danach konnte ich für längere Zeit über einen C64 verfügen. Dies war ein Computer mit dem man schon deutlich mehr anfangen konnte. Dazu kam noch, dass ich jetzt auch einen Printer und ein Floppy-Laufwerk verwenden konnte. Diese Geräte bekam ich ebenfalls von dem oben bereits erwähnten Freund zur Verfügung gestellt. Damit war ich dann für längere Zeit wieder beschäftigt. über Langeweile konnte ich mich jedenfalls nicht beklagen.

Atari 800XL
Atari 800XL

Durch Vermittlung eines anderen Funkamateurs hatte ich es eine Zeitlang mit dem Atari 800 XL zu tun. Es ging darum, für den eigentlichen Besitzer ein von ihm gewünschtes Basic-Programm zu schreiben.

Commodore 128D
Commodore 128D

Danach brachte mir ein Neffe einen weiteren C64. Dieses Gerät gehörte seiner Tante, die leider wie allzu oft, nicht gerade all zuviel damit anzufangen wusste. Etwas später folgte dann noch ein C128D, der aber in Ermangelung geeigneter Software von mir praktisch nur im C64er-Modus betrieben wurde. Immerhin, ich war wieder einmal für ein Weilchen beschäftigt.

ZX81

Den Sinclair ZX81 hatte ich nur kurze Zeit zuhause. Nach den vorhergehenden Geräten nicht gerade allzu aufregend. Für manchen war es aber wohl gerade deshalb die richtige Wahl, weil dadurch der allzu strapazierte Geldbeutel geschont wurde. Dadurch wurde zweifellos eine Marktlücke gefüllt.

TI99/4A

Der TI99/4A von Texas Instruments war ebenfalls für nur kurze Zeit bei mir zuhause. Ein ganz anständiges Maschinchen - aber leider etwas langsam. Zumindest entsprach dies meinem persönlichen Eindruck. Es war der eingangs erwähnte Freund der diesen Computer für ein paar Wochen bei mir liess.

Schneider CPC464
CPC 464

Den Schneider CPC 464 (Amstrad) mit seinem Locomotiv-Basic mochte ich besonders. Er war recht leistungsfähig, und hätte ich ihn nicht ohnehin schon leihweise von dem schon mehrfach erwähnten Freund zur Verfügung gestellt bekommen, wer weis, vielleicht hätte ich mich sogar in Unkosten gestürzt und ihn gekauft.


Commodore Amiga 2000
Amiga 2000

Eines Tages brachte mir mein Neffe den Amiga 2000. Damit tat sich für mich eine neue Welt auf. Nichts erinnerte hier auch nur entfernt an all die vorhergehenden Basic-Computer. Mit einer Festplatte zu arbeiten war ein Komfort, der die bisher üblichen Disketten vergessen liess - von Kassetten will ich hier gar nicht erst reden. Ich trug mich schon mit dem Gedanken, mir selbst einen solchen Computer zuzulegen. Im Hinblick darauf kaufte ich mir damals einen DAT-Streamer, ein Gerät das von mir auch heute noch zusammen mit meinem PC benutzt wird. Leider kam damals das Aus für Commodore - und damit auch für den Amiga, sonst wären die Weichen wohl anders gestellt worden.

Mein alter Big Tower, damals noch ein AT-Gehäuse

Schlussendlich bin ich dann aber doch zu meinem eigenen Computer gekommen; ein PC den ich meinen Vorstellungen entsprechend selbst zusammengebaut habe. Der Vorteil ist, man kennt die einzelnen Komponenten und kann jederzeit ohne Probleme je nach Bedarf das Ganze weiter ausbauen.

Zuerst verfügte ich über ein 386-Mainboard. Damit ging es, entsprechend dem damaligen technischen Stand, noch recht gemächlich zu. Dazu kamen noch ein Floppylaufwerk und zwei Festplatten von je 120 und 40 Megabyte. Das damalige Windows 3.1 löste bei mir allerdings keine allzu grosse Begeisterung aus. Ich war immer noch die Workbench des Amiga gewohnt. Dies war eigentlich der Computer meines jüngeren Neffen, der allerdings kein allzu grosses Interesse daran zeigte.

Als erstes kaufte ich mir zustzlich ein 840-Mega-Laufwerk um der bisherigen qualvollen Enge zu entgehen. Dazu kamen dann bald noch ein Vierfach-CD-ROM-Laufwerk und ein eigenes Floppy. Danach wurde dann das Ganze in einen neu erstandenen Bigtower eingebaut (siehe Abbildung). Als Nächstes kam dann die bisher noch fehlende Soundkarte hinzu. Mit dem Auswechseln des Mainboards (Pentium I 120Mhz) und der Grafikkarte war schliesslich nichts mehr von der ursprünglichen Ausrüstung vorhanden. Somit konnte ich also den ursprünglichen Computer wieder zusammenbauen und meinem Neffen wieder zurückgeben.

Danach wurde der Prozessor gegen einen AMD Athlon XP 2800+ ersetzt. Drei Festplatten sorgten für insgesamt etwa 72 Giga-Byte Speicherraum. Abgerundet wurde das Ganze dann noch mit einem neuen, besseren CD-ROM-Laufwerk und einem Brenner. Als Betriebssystem verwendete ich Windows XP und Linux Suse 7.1.

In allzu kurzen Abständen kommt es immer wieder zu Änderungen. Einige Zeit später war es dann bereits ein Athlon XP 3400+. Und bei den dann verwendeten drei Festplatten (1x SATA und 2x IDE) handelte es sich insgesamt um etwa 750 Gigabyte.

Asus M3A32-MVP Deluxe
Asus M3A32-MVP Deluxe

Das Ganze wird so allmählich zur unendlichen Geschichte! Wegen eines Hardwarefehlers wurde ich gezwungen mir ein neues Mainboard zuzulegen (Asus M3A32-MVP Deluxe mit Heatpipes, Bild rechts). Nun ja, nichts hält ewig. Diesmal entschied ich mich beim Prozessor für einen AMD Phenom 9600+ (2300MHz, Quad-Core). Dazu kommen noch vier Gigabyte DDR2-Speicher (PC8500, 1066Mhz) hinzu sowie eine neue PCI-Express Grafikkarte (Nvidia). AGP ist ja inzwischen Geschichte. Auch bei den Festplatten hat sich einiges getan, inzwischeb alles SATA. Für das Betriebssystem Windows XP64 ist zur Zeit ein 150G VelociRaptor-Laufwerk (Western Digital) in Betrieb. Dazu kommen noch zwei weitere Platten mit je einem Terabyte und 250 Gigabyte hinzu. Ich bin gespannt, was die Zukunft noch alles für uns bereit hält.