Fotografie
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Das Fotografieren ist ein weit verbreitetes Hobby und aus dieser Sicht betrachtet wohl kaum ungewöhnlich. Meist sind es Erinnerungsfotos - sei es um die Taufe des neugeborenen Sprösslings im Bild festzuhalten oder sei es um ein Album mit Aufnahmen aus den Ferien anzulegen. Hauptsache es macht Spass. Genau so war es dann auch bei uns. Meine erste Kamera war eine Kodak Instamatic 100 - ein recht bescheidenes Ding. Das war so um 1963 herum.

Die Bilder waren unscharf - und doch, damals hat es allen Spass gemacht. Das "Objektiv" war aus Kunststoff und der versenkbare Blitz-Reflektor wirkte auch nicht gerade Vertrauen erweckend. Immerhin, das Ganze erfüllte damals durchaus seinen Zweck. Und die Instamatic-Filmkassetten waren eine echte Novität.

Mit der Zeit empfand ich dann diesen doch sehr bescheidenen Qualitäts- standard als völlig ungenügend. Eine neue Kamera musste her: die Instamatic 500. Und das Objektiv verdiente diesmal auch seinen Namen - kein Wunder, war es doch von Schneider! Ich musste mir nur noch einen Skylightfilter und ein Blitzgerät zulegen. Damit war dann meine Photoausrüstung vollständig.

Kein Zweifel, irgendwann kommt man auf den Geschmack! Ich legte mir eine Topcon RE Super zu, die in den USA auch als Topcon Super D bekannt war, eine der vielseitigsten Spiegelreflexkameras die es damals gab. Der Pentaprismen-Sucher konnte gegen einen Schachtsucher ausgewechselt werden (mit verstellbarer Dioptrie!). Selbst bei den Fresnel-Linsen hatte man die Wahl: Mikroprismenpunkt oder Schnittbildentfernungsmesser.

Nach und nach kam einiges an Zubehör hinzu. Ein Novoflex- Balgengerät mit Kompendium und diversen Objektivköpfen. Dazu kamen noch ein Dia-Kopiergerät, diverse Zwischenringe, ein Umkehrring und ein Doppeldrahtauslöser.

Später kam dann noch ein von Novoflex hergestelltes Schnellschuss-Balgengerät dazu. Das sah so ähnlich aus wie auf nebenstehender Abbildung, nur wurde anstelle des Tubus ein Balgengerät verwendet.


Was wäre eine Spiegelreflex-Kamera ohne auswechselbare Objektive! Schon bald kamen zusätzlich ein 28mm-Weitwinkel-Objektiv und 135mm-Tele dazu. Ein 58mm-Makroobjektivkopf mit verstellbarem Zwischenring bildete dann noch den Abschluss.

Der 58mm-Makro-Objektivkopf kann zusammen mit dem verstellbaren Zwischenring auch als normales Objektiv benutzt werden. Die von Hand zu spannende Springblende wird dabei mit dem Doppeldrahtauslöser verwendet. Ohne funktioniert das Ganze als Vorwahlblende.


Topcon-Zubehör 

 Schachtsucher
Schachtsucher
 Präzisionsschachtsucher
Präzisionsschachtsucher
 vestellbarer Zwischenring
vestellbarer Zwischenring
 Zwischenringe
Zwischenringe
Topcon Objektive 

RE Auto-Topcor 1:3.5 f=135mm
RE Auto-Topcor 1:3.5 f=135mm
Macro-Topcor 1:3.5 f=58mm
Macro-Topcor 1:3.5 f=58mm
RE Auto-Topcor 1:2.8 f=28mm
RE Auto-Topcor 1:2.8 f=28mm

Später kam dann noch eine Exakta Varex IIb (ohne Objektiv) hinzu. Da Die Topcon ebenfalls das Exakta-Innen-Bajonett hatte, konnte ich meine bisherigen Objektive auch hier verwenden. Eine Merkwürdigkeit war, dass sich Filmtransport und Auslöser auf der linken Seite befanden. Zwar gab es hier nicht wie bei der Topcon die Belichtungsmessung durchs Objektiv, punkto Vielseitigkeit gehörte diese Kamera aber zweifellos zum Besten.